+++ ACHTUNG +++ ACHTUNG +++ ACHTUNG +++
Wir nutzen die Zeit und führen dringende Wartungsarbeiten durch.
Die Wiedereröffnung der Donausternwarte erfolgt voraussichtlich am 12. August 2021.
Wir freuen uns auf ihren Besuch!


Vom Besuch und von der Mitwirkung an Veranstaltungen sind folgende Personen (Besucher und Mitwirkende) ausgeschlossen:

- Personen mit nachgewiesener SARS-CoV-2-Infektion.
- Personen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen und/oder Personen, die einer Quarantänemaßnahme unterliegen.
- Personen mit COVID-19 assoziierten Symptomen (akute, unspezifische Allgemeinsymptome, Geruchs- und Geschmacksverlust, respiratorische Symptome jeder Schwere).


Partielle Sonnenfinsternis am 10. Juni 2021 über Deutschland

Diese partielle Sonnenfinsternis ist Teil einer ringförmigen Sonnenfinsternis über der nördlichen Polregion. Die Sonnenfinstnis liegt so weit nördlich weil das Ereignis fast zur Sommersonnenwende stattfindet.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Sternfreund Bernhard Deufel.

Überflug der ISS am Abendhimmel fotografiert

Am 23. Mai sind unserem Sternfreund Martin Rammelmeier zwei beeindruckende Aufnahmen der Internationalen Raumstation (ISS International Space Station) während zweier Überflüge gelungen.

Die verwendete Ausrüstung:
Teleskop: 10 Zoll f/5 Dobson, manuell nachgeführt
Kamera: ZWO ASI 224 MC
Aufnahmesoftware: SharpCap
Je Bild insgesamt ca. 2500 Frames als avi aufgenommen, davon die zehn besten Frames mit Autostakkert gestackt.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Sternfreund Martin Rammelmeier.

Deep Sky am Frühlingshimmel

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Sternfreund Ben Mirwald.

Spaziergang am Frühlingshimmel

Der Sternhimmel hat nichts von seiner Faszination verloren! Trotz der Corona-Pandemie können wir uns über die Wunder des Weltalles freuen. Deshalb nehmen wir Sie mit auf einen kleinen Spaziergang zu den Höhepunkten des Frühlingshimmels.

Bei Dämmerungsende steht das unscheinbare Sternbild Krebs hoch im Südwesten, fast in der Mitte der Verbindungslinie zwischen den hellen Sternen Pollux in den Zwillingen und Regulus im Löwen. Im Zentrum des Krebses finden wir den Sternhaufen Messier 44, auch Krippe oder Bienenkorb genannt. Dieser Sternhaufen ist am besten mit einem ganz normalen Fernglas zu beobachten, da er ein mehr als vollmondgroßes Feld am Himmel einnimmt. Probieren Sie es aus! Eine Sternkarte erleichtert das Auffinden. M44 ist eine Ansammlung von Sternen, die vor ungefähr 700 Millionen Jahren aus einer gemeinsamen Gas- und Staubwolke entstanden ist. M44 ist ungefähr 570 Lichtjahre von uns entfernt. Bild 1 (v.l.n.r).

Direkt über uns steht nun der Große Wagen, ein Teil des Sternbilds Großer Bär. Um den Großen Wagen oder Bär finden wir eindrucksvolle Himmelsobjekte, die wir Ihnen gerne mit unserem großen Teleskop zeigen würden. Hoffentlich können wir Ihnen diesen Anblick das nächste Jahr wieder ermöglichen.
In der Nähe des hinteren Wagenrades des Großen Wagens befindet sich der Planetarische Nebel M97. Mit einem großen Teleskop kann man bei klarer, mondloser Nacht zwei dunkle Stellen erkennen, die an die Augen einer Eule erinnern, weshalb der Nebel auch Eulen-Nebel genannt wird. Hier hat ein Stern wie unsere Sonne in ihrer letzten Entwicklungsphase eine Gashülle abgestoßen, die nun vom heißen Kern des Sterns zum Leuchten angeregt wird. M97 ist schon 2600 Lichtjahre von uns entfernt. Direkt daneben blicken wir im Fernrohr auf die Kante der Galaxie M108. Dieser Galaxie verleiht viel undurchsichtiger Staub ihre fleckige Erscheinung. M108 ist 32 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Bild 2 (v.l.n.r).

Ebenfalls im Große Bären liegen in 12 Millionen Lichtjahren Entfernung das Galaxienpaar M81 / M82 und (rechts im Bild) die unscheinbare Galaxie NGC 3077. M81 ist eine der auffälligsten Spiralgalaxien am Himmel. Ihre Masse ist sogar noch etwas größer als die unserer Milchstraße. M81 und M82 sind in astronomisch jüngere Zeit aneinander vorbeigezogen, was in M82 zu einer starken, ausbruchsartigen Sternentstehung geführt hat. Auffällige Staubspuren weisen darauf hin. Diese sind auch mit unserem großen Teleskop mühelos zu erkennen. Bild 3 (v.l.n.r).

Der Höhepunkt unseres Spaziergangs am Frühlingshimmel ist die eindrucksvoll Spiralgalaxie M51, auch Whirlpool-Galaxie genannt. Die Spiralstruktur ist besonders gut zu erkennen, da wir senkrecht auf sie blicken. M51 wird begleitet von ihrem kleinen Nachbarn, NGC 5195. M51 hat etwa die Größe unserer Milchstraße und ist 28 Millionen Lichtjahre entfernt. Obwohl am vorderen Ende der Deichsel des Großen Wagens gelegen, gehört sie bereits zum Sternbild Jagdhunde. Unter einem klaren, mondlosen Landhimmel kann M51 bereits mit einem Fernglas als ganz schwacher Nebelfleck erkannt werden. Bild 4 (v.l.n.r).

Die hier gezeigten Aufnahmen wurden Anfang April 2021 von Sternfreund Martin Polzer mit einem kleinen Refraktor von nur 72 mm Objektivdurchmesser gemacht.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Sternfreund Martin Polzer.

Wintermilchstraße und Mars vor Durchquerung des „Goldenen Tors der Ekliptik“

Anfang März 2021 haben die Sternfreunde Martin Polzer und Georg Zeitler die Wintermilchstraße und Mars kurz vor Durchquerung des „Goldenen Tors der Ekliptik“ fotografiert. Noch steht Mars unterhalb des Siebengestirns der Plejaden, doch schon in den nächsten Tagen bewegt er sich zwischen den beiden Sternhaufen hindurch. Beachtet die rötliche Farbe von Mars und dem hellen Stern „Aldebaran“, dem Auge des Stiers!

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung der Sternfreunde Martin Polzer und Georg Zeitler  (www.astro-pics.de).

Sehr enge Begegnung von Jupiter und Saturn am 21. Dezember

Am Montag, den 21. Dezember überholt Jupiter den Planeten Saturn. Eine solche Begegnung der beiden Riesenplaneten nennt man „Große Konjunktion“. Schon in den Tagen davor können wir beobachten wie Jupiter von Westen kommend immer näher an Saturn heran rückt. Am frühen Abend des 21. Dezember verschmelzen sie dann für das freie Auge zu einem hellen Lichtpunkt am Himmel. Ein Fernglas zeigt beide Planeten eng nebeneinander stehend, wobei bei ruhiger Haltung schon die großen Jupitermonde sichtbar werden. Im kleinen Fernrohr wird sich ein überragender Anblick bieten: Jupiter mit seinen Monden, Saturn mit Ring, und das alles in einem Fernrohr-Gesichtsfeld!

Die Begegnung findet noch in der Abenddämmerung statt, um 17:00 Uhr sollte man beginnen, im Südwesten nach den beiden Planeten Ausschau zu halten. Um 17:30 Uhr MEZ stehen die Planeten in einer Höhe von nur 8° über dem Horizont. Der Abstand beträgt nur noch 6 Bogenminuten. Die letzte ähnlich enge Begegnung fand 1623 statt, für die nächste müssen wir bis 2080 warten.

Drei aufeinanderfolgende enge Konjunktionen von Jupiter und Saturn im Sternbild Fische im Jahr 7 vor Christi könnten eine naturwissenschaftliche Erklärung für den „Stern von Bethlehem“ sein.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung der Sternfreunde Martin Polzer, Georg Zeitler und Bernhard Deufel.

Komet C/2020 F3 (NEOWISE), nachtleuchtende Wolken und Venus

Einige Sternfreunde konnten in den Tagen seit dem 5. Juli 2020 in der Dämmerung vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang den Kometen C/2020 NEOWISE, leuchtende Nachtwolken, den "Morgestern" Venus und die ISS ablichten.

Der langperiodische Komet C/2020 F3 (NEOWISE) wurde am 27. März 2020 durch das Weltraumteleskop WISE entdeckt. Er durchlief sein Perihel (=sonnennächster Punkt) am 3. Juli 2020. Inzwischen ist der Komet wieder auf dem Weg in den interstellaren Raum und verlässt unser Sonnensystem.


Alle Bilder/Videos mit freundlicher Genehmigung der Sternfreunde Georg Zeitler (www.astro-pics.de), Ben Mirwald, Richard Ludacka, Bernhard Deufel, Martin Polzer und Harry Polzer.

Konjunktion Venus und Merkur

In der Abenddämmerung am 21. Mai 2020 waren unsere inneren Nachbarplaneten Venus und der kleine sonnennahe Merkur gemeinsam knapp über dem Horizont zu beobachten.

Zwei Sternfreunde haben den flinken und daher schwer zu findenden Merkur mit der darüberstehenden hell leuchtenden Venus auf dem Kamerachip gespeichert.
Die beiden letzten Aufnahmen zeigen den Löwen, das dominierende Sternbild im Frühjahr, während der blauen Stunde. Die "blaue Stunde" bezieht sich auf die Zeitspanne, in der sich die Sonne so weit unterhalb des Horizonts befindet, dass das blaue Lichtspektrum dominiert und den Himmel in ein natürliches blaues Dämmerlicht taucht.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung der Sternfreunde Christoph Gorzitze und Martin Polzer.

Konjunktion Venus und Mond

Am 25. April 2020 standen unser innerer Nachbarplanet Venus als "Abendstern" und die schmale zunehmende Mondsichel gemeinsam - in einer Linie untereinander - am Abendhimmel.

Zwei Sternfreunde haben von Standorten mit freier Sicht nach Westen die beiden hellsten Objekte am Himmel auf dem (scheinbaren) Weg zum Horizont mit ihren Kameras abgelichtet.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung der Sternfreunde Christoph Gorzitze und Harry Polzer.

Plejaden, Venus, Mond und die ISS

Zum Astronomietag am 28. März 2020 standen der halbvolle Mond, Venus als Abendstern und der offenen Sternhaufen der Pljaden gemeinsam am Westhimmel.

Die Sternfreunde Kelheim haben von zuhause diese schöne Himmelskonstellation mit ihren Fotos eingefangen.
Als Zugabe ist in diesen Tagen auch die Raumstation ISS mehrmals als hell leuchtendes Objekt an Venus und Mond vorbeigezogen.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung der Sternfreunde Christoph Gorzitze, Richard Ludacka, Ben Mirwald, Georg Zeitler und Bernhard Deufel.

Kindersternführung am Samstag, 4. Januar 2020

Obwohl der Himmel bedeckt war und es zeitweise sogar ein wenig geregnet hat fanden fast 50 Eltern und Kinder den Weg zur Donausternwarte.
Wegen des überraschend großen Ansturms wurden die Personen in zwei Gruppen aufgeteilt. Sternfreund Markus Lippmann führte die kleinen und großen Besucher durch die Sternwarte und erklärte die Technik sowie die verschiedenen Teleskope. Unterdessen wurden der zweiten Gruppe mit einer spannenden Bild- und Videopräsentation die technischen Details der Mondrakete Saturn V von Sternfreund Harry Polzer näher gebracht.