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Wegen der Bestimmungen zu COVID-19 (Coronavirus) bleibt die Donausternwarte bis auf weiteres geschlossen!


Mondbeobachtung mit dem Fernglas

Um die sternwartenfreie Zeit etwas zu überbrücken gibt es jetzt auf der Terminseite ein paar einfach zu beobachtende - aber nicht minder interessante - Ereignisse für Fernglas und Teleskop.


Komet C/2020 F3 (NEOWISE), nachtleuchtende Wolken und Venus

Einige Sternfreunde konnten in den Tagen seit dem 5. Juli 2020 in der Dämmerung vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang den Kometen C/2020 NEOWISE, leuchtende Nachtwolken, den "Morgestern" Venus und die ISS ablichten.

Der langperiodische Komet C/2020 F3 (NEOWISE) wurde am 27. März 2020 durch das Weltraumteleskop WISE entdeckt. Er durchlief sein Perihel (=sonnennächster Punkt) am 3. Juli 2020. Inzwischen ist der Komet wieder auf dem Weg in den interstellaren Raum und verlässt unser Sonnensystem.


Alle Bilder/Videos mit freundlicher Genehmigung der Sternfreunde Georg Zeitler (www.astro-pics.de), Ben Mirwald, Richard Ludacka, Bernhard Deufel, Martin Polzer und Harry Polzer.

Konjunktion Venus und Merkur

In der Abenddämmerung am 21. Mai 2020 waren unsere inneren Nachbarplaneten Venus und der kleine sonnennahe Merkur gemeinsam knapp über dem Horizont zu beobachten.

Zwei Sternfreunde haben den flinken und daher schwer zu findenden Merkur mit der darüberstehenden hell leuchtenden Venus auf dem Kamerachip gespeichert.
Die beiden letzten Aufnahmen zeigen den Löwen, das dominierende Sternbild im Frühjahr, während der blauen Stunde. Die "blaue Stunde" bezieht sich auf die Zeitspanne, in der sich die Sonne so weit unterhalb des Horizonts befindet, dass das blaue Lichtspektrum dominiert und den Himmel in ein natürliches blaues Dämmerlicht taucht.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung der Sternfreunde Christoph Gorzitze und Martin Polzer.

Konjunktion Venus und Mond

Am 25. April 2020 standen unser innerer Nachbarplanet Venus als "Abendstern" und die schmale zunehmende Mondsichel gemeinsam - in einer Linie untereinander - am Abendhimmel.

Zwei Sternfreunde haben von Standorten mit freier Sicht nach Westen die beiden hellsten Objekte am Himmel auf dem (scheinbaren) Weg zum Horizont mit ihren Kameras abgelichtet.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung der Sternfreunde Christoph Gorzitze und Harry Polzer.

Plejaden, Venus, Mond und die ISS

Zum Astronomietag am 28. März 2020 standen der halbvolle Mond, Venus als Abendstern und der offenen Sternhaufen der Pljaden gemeinsam am Westhimmel.

Die Sternfreunde Kelheim haben von zuhause diese schöne Himmelskonstellation mit ihren Fotos eingefangen.
Als Zugabe ist in diesen Tagen auch die Raumstation ISS mehrmals als hell leuchtendes Objekt an Venus und Mond vorbeigezogen.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung der Sternfreunde Christoph Gorzitze, Richard Ludacka, Ben Mirwald, Georg Zeitler und Bernhard Deufel.

Kindersternführung am Samstag, 4. Januar 2020

Obwohl der Himmel bedeckt war und es zeitweise sogar ein wenig geregnet hat fanden fast 50 Eltern und Kinder den Weg zur Donausternwarte.
Wegen des überraschend großen Ansturms wurden die Personen in zwei Gruppen aufgeteilt. Sternfreund Markus Lippmann führte die kleinen und großen Besucher durch die Sternwarte und erklärte die Technik sowie die verschiedenen Teleskope. Unterdessen wurden der zweiten Gruppe mit einer spannenden Bild- und Videopräsentation die technischen Details der Mondrakete Saturn V von Sternfreund Harry Polzer näher gebracht.


Apollo 11 – 50 Jahre Mondlandung

Vortrag im Saal der Tourist-Information Riedenburg vom 9. November 2019.

Am 21. Juli 1969 betritt Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Über 500 Millionen Menschen verfolgen im Fernsehen seine ersten Schritte in einer anderen Welt. Anlässlich des diesjährigen 50. Jahrestages vollzieht Sternfreund Martin Polzer die Dramatik des Ereignisses anhand von eindrucksvollen Fotos und Videosequenzen nach.
Diese ersten Schritte wären ohne die, bis heute in ihrer Leistungsfähigkeit unerreichte, Saturn V-Rakete nicht möglich gewesen. Sternfreund Harry Polzer gewährt einen Einblick in die faszinierenden technischen Details und beschreibt welche großen Herausforderungen ihre Erbauer meistern mussten und damit ihrer Zeit weit voraus waren.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Sternfreund Harry Polzer.

Sternstunden in St. Anna

Die Sternfreunde Kelheim besuchten die Mädchenrealschule St. Anna in Riedenburg. Unter dem Motto "Mit der Schule den Mond erkunden" führte Sternfreund Harry Polzer das Publikum von der Sonne vorbei an Planeten und Monden durch das Sonnensystem hinaus in das unendliche Universum.

Hier der Bericht der Mädchenrealschule St. Anna:

Am 26. September 2019 erlebten die Schülerinnen der 5. und 6. Klassen in der Turnhalle zwei buchstäbliche "Sternstunden".
Zwei Mitglieder der Sternwarte Kelheim waren gekommen, um die Schülerinnen mit wunderschönen Bildern auf eine lebendige Reise in unser Sonnensystem mitzunehmen. Die sehr interessierten Schülerinnen löcherten die Referenten mit verschiedensten Fragen wie: "Sind die Gasriesen innen hohl?", "Kann man in ein schwarzes Loch reinfliegen?", "Warum leuchten Sternschnuppen?", "Stirbt die Erde auch irgendwann?". Die Referenten ließen keine Frage offen.

Zum 50-jährigen Jubiläum der Mondlandung wurde zum Abschluss ein Film gezeigt. Anschließend hatten die Mädchen noch Gelegenheit, die Handhabung eines Teleskops ganz genau zu erkunden. Viele in liebevoller Handarbeit der Referenten erstellte Modelle von Mondraketen (von der Sputnik bis zur Saturn V) konnten aus der Nähe besichtigt werden.

Die eine oder andere Schülerin hat in sich den Wunsch entdeckt einmal Astronautin werden zu wollen. Wer weiß ...?

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Sternfreund Harry Polzer.

Der Wettlauf zum Mond

Zeitungsbericht zum Vortrag im Saal der Tourist-Information Riedenburg vom 7. September 2019.


Apollo 11 - 50 Jahre Mondlandung

Es war der 20. Juli  1969 als Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mondboden setzte. Über 500 Millionen Menschen verfolgen im Fernsehen seine ersten Schritte in einer anderen Welt. Genau 50 Jahre später haben die Sternfreunde Kelheim zu Ehren dieses historischen Ereignisses zu einer Veranstaltung eingeladen.

Bereits am Vormittag wurde mit den Vorbereitungen begonnen. Im Aussenbereich der Sternwarte gab es im Pavillion zahlreiche Informationen und eine Malecke für die Kleinen. In der Sternwarte wurden die Vorträge mit selbstgebauten, maßstabsgetreuen Modellen fast aller am Mondprogramm der USA und der ehemaligen Sowjetunion beteiligten Raketen unterstützt. Vielen Dank hierfür an die Sternfreunde Martin Merkl, Christoph Gorzitze und Harry Polzer.

Im Laufe des Nachmittags konnten viele Besucher bei Martin Polzer interessante, teilweise erst kürzlich veröffentlichte Informationen über die dramatischen Ereignisse des damaligen Wettlaufs zum Mond erfahren. Der Vortrag schilderte anhand vieler faszinierender Aufnahmen die Meilensteine der amerikanischen und sowjetischen Mondprogramme. Er spannte den Bogen vom Erstflug Juri Gagarins über die Mercury- und Gemini-Flüge der NASA bis zu den Apollo-Mondmissionen.

Doch diese ersten Schritte in Richtung Mond wären ohne die, bis heute in ihrer Leistungsfähigkeit unerreichte, Saturn V-Rakete nicht möglich gewesen. Sternfreund Harry Polzer erläuterte mit vielen originalen Videoseqenzen faszinierende technische Details der Saturn V und gewährte einen Einblick, welche großen Herausforderungen ihre Erbauer meistern mussten und damit ihrer Zeit weit voraus zu sein.
Zur Theorie gab es natürlich auch die Praxis: Der Start unserer eigenen (Mond)Rakete. Sternfreund Ben Mirwald bereitete mit tatkräftiger Unterstützung der Besucher die Wasserdruck-Rakete zum Start vor. Wie auch bei einer echten Rakete war die Betankung der schwierigste Teil. Wir haben es zwar nicht bis zum Mond geschafft, trotzdem hat unsere Rakete mit Wasserdruck-Antrieb eine ordentliche Höhe erreicht.

Eines der Highlights war sicherlich die Suche nach echten Meteoriten. In einem abgesperrten Areal vor der Sternwarte konnten dann mit scharfem Blick die "Einschlagskrater" der Fragmente schnell entdeckt werden. Die glücklichen Finder konnten die magnetischen Eisenmeteoriten aus Campo del Cielo mit nach Hause nehmen.

Auch nach dem offiziellen Progamm wurde in der Chill-out-Area vor der Sternwarte noch angeregt mit den Gästen diskutiert, wobei der ein oder andere (kleine) Astromom mit erstaunlichem Fachwissen überraschte.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Sternfreund Harry Polzer.

6. Astronacht am 6. Juli 2019 im Eisenzeitlichen Gehöft bei Riedenburg

Zur diesjährigen 6. Astronacht der Sternfreunde Kelheim trafen sich wieder mehr als 30 Sterndlgucker mit Kind und Zelt in Oberhofen.

Die besondere Lage mit wenig Umgebungslicht, freier Sicht nach Südwesten und einer stimmungsvollen Umgebung lädt für eine Beobachtungsnacht geradezu ein. Während mit verschiedenen Teleskopen und Spezialfiltern die untergehende Sonne beobachtet werden konnte wurden das Lagerfeuer und auch die ersten Zelte für die Nacht vorbereitet.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Sternfreund Harry Polzer folgte bereits der erste Höhepunkt des Abends: WAMALURU aus Riedenburg begleitete die Besucher in die Nacht. Ein musikalisches Programm passend zum Ambiente nahm die Zuhörer mit auf eine meditative Reise durch die Welt der Klänge, die nicht nur zu hören, sondern auch zu spüren waren.

Da die Wolken immer weniger wurden konnte die nur vier Tage alte schmale Mondsichel nach Sonnenuntergang schnell gefunden werden. In verschiedenen Teleskopen wurden Krater und Berge entlang der Tag-Nacht-Grenze (mit so manchem Ahhh) bestaunt. Mit fortschreitender Dunkelheit folgte ein astronomisches Highlight dem anderen. Über Jupiter mit seinen galileischen Monden ging die Reise weiter zum Ringplaneten Saturn mit seinem riesigen Mond Titan. Die ganze Nacht konnten viele weitere Objekte wie Sternbilder, Sternhaufen, planetarische Nebel, weit entfernte Galaxien und die Sommermilchstraße beobachtet werden. So wurde bis weit nach Mitternacht am Lagerfeuer gegrillt und angeregt diskutiert wobei auch die ein oder andere Sternschnuppe über den Himmel zog.

Als besonderen Gast konnten wir den Riedenburger Bürgermeister Siegfried Lösch begrüßen. Mit großem Interesse folgte er den Erklärungen zu den Objekten am Himmel und den verschiedenen Teleskopen am Boden.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung der Sternfreunde Markus Lippmann, Harry Polzer und Manfred Arbesmeier.

Sonnenbeobachtung am 10. Juni 2019

Trotz des bewölkten Himmels fanden sich einige interessierte Besucher zur alljährlichen Sonnenbeobachtung am Pfingstmontag auf der Sternwarte ein.
So hatte auch der Wettergott ein Einsehen und gab immer wieder mal den Blick auf die Sonne zur Beobachtung im Teleskop mit Spezialfilter frei. In den Beobachtungspausen entwickelten sich angeregte Diskussionen zwischen Besuchern und Sternfreunden zu vielen astronomischen Themen.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Sternfreund Harry Polzer.

Klasse 1b der Grundschule Riedenburg besuchte die Donausternwarte Kelheim

Am Samstag, den 13. April 2019 besuchten die Schüler und Eltern der Klasse 1b zusammen mit ihrer Lehrerin Cornelia Kinseher die Sternwarte in Sausthal.

Anlässlich des bevorstehenden 50jährigen Jubiläums der ersten bemannten Mondlandung am 20. Juli stand natürlch der Mond im Fokus des Abends.
Nach einer kurzen Erklärung zur Ausstattung der Sternwarte durch Sternfreund Harry Polzer konnte an verschiedenen Teleskopen die Mondoberfläche betrachtet werden. Besonders an der Tag-Nacht-Grenze gab es einige beeindruckende Krater- und Gebirgslandschaften zu bestaunen.
Im Wechsel mit der Beobachtung informierte Sternfreund Martin Polzer mit einem interessanten Kurzvortrag die Besucher über den Verlauf der Apollo 11-Mission und der Mondlandung.
Da im Verlauf des Abends der Himmel immer weiter aufklarte konnten auch noch der ein oder andere (Doppel-)Stern beobachtet werden.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Sternfreund Harry Polzer.

Der Wettlauf zum Mond

Mit dem Vortrag von Martin Polzer am 16. März hat bei den Sternfreunden Kelheim das 50jährige Jubiläum zur Mondlandung begonnen.

Im Naturfreundehaus in Hammertal (500 Meter neben der Sternwarte) hat uns Sternfreund Martin Polzer auf die "Spacerace" mitgenommen - das Rennen der USA und der damaligen Sowjetunion zum Mond und der Vorherschaft im All.
Die anwesenden Besucher wurden auf eine spannende Zeitreise mitgenommen, beginnend mit dem Ende des 2. Weltkrieges bis hin zur Mondrakete Saturn V mit der Apollo-Kapsel. Der reich bebildete Vortrag wurde mit vielen interessanten und z.T. erst in den letzten Jahren veröffentlichten Informationen angereichert. Detailiert wurden die wichtigsten Stationen auf dem Weg zum Mond aufgezeit. Wie immer hat es unser Sternfreund Martin Polzer verstanden die anwesenden Besucher mit einem kurzweiligen und emotinalem Referat bis in kleinste Details zu informieren.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer kleinen Ausstellung der von beiden Weltmächten verwendeten Raketen, die von unseren Mitgliedern in mühevoller und teils wochenlanger Kleinarbeit gebaut wurden.


Nach dem Vortrag wurde auf der Sternwarte - passend zum Thema - natürlich der Mond beobachtet. Besonders interessant sind dabei immer die Phasen kurz nach Neumond bis ein paar Tage nach Halbmond.
Dabei sind unserer Besucherin Maria mit ihrem Smartphone ein paar sehr schöne Aufnahmen durch das Okular des Teleskops gelungen. Besonders interessant ist hier das Schattenspiel and der Tag-Nacht-Grenze wo Bergspitzen und Kraterränder schon von der Sonne beleuchtet werden, Täler und tiefe Kraterböden aber noch im Dunkeln liegen.
Auf dem letzen Bild sind die Landestellen von Apollo als Orientierung eingezeichnet.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Maria und Sternfreund Harry Polzer.

Totale Mondfinsternis am 21. Januar 2019

In den frühen Morgenstunden am Montag, 21. Januar 2019 fand eine totale Mondfinsternis statt.

Glutrot war der sog. Blutmond am Westhimmel gegen 6 Uhr bei guten Bedingungen eindrucksvoll zu sehen. Leider waren die Sichtverhältnisse mit Wolken oder Nebel von Ort zu Ort sehr durchwachsen. Einige Sternfreunde machten sich mehr oder weniger weit auf die Suche nach guten Beobachtungsplätzen. Hier die Ergebnisse.

Sollten Sie diese Mondfinsternis verpasst haben, so bietete sich die nächste Gelegenheit am 16. Mai 2020 - ebenfalls in den frühen Morgenstunden. Wir werden rechtzeitig berichten.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung der Sternfreunde Georg Zeitler (www.astro-pics.de), Bernhard Deufel, Harry Polzer und Christoph Gorzitze.